Es gibt auf deutschem Boden kein hochklassigeres Polo-Event als die German Polo Masters um den Sal. Oppenheim Gold Cup vom 24. Juli bis 2. August in Keitum auf Sylt. Die Veranstaltung auf High-Goal-Niveau führt die besten Spieler Deutschlands und der europäischen Nachbarländer – verstärkt durch argentinische Spitzenprofis – auf der beliebtesten deutschen Urlaubsinsel zusammen, um an sieben Spieltagen den Kampf um den begehrten Turniersieg auszutragen. Nirgendwo in Deutschland zieht ein Poloturnier derartig viele Zuschauer an wie in Keitum.
Es ist sicherlich für viele Urlauber auf der Insel der Reiz des Ungewöhnlichen, die Neugier auf die Atmosphäre eines Turniers in dieser Sportart der Könige, die trotz der sportlichen Erfolge, die die deutschen Nationalspieler in den letzten Jahren international erzielt haben, immer noch eine Sonderstellung in der deutschen Sportlandschaft genießt. Mehrere Tausend Zuschauer und viele Ehrengäste bilden beim German Polo Masters auf Sylt in jedem Jahr eine stimmungsvolle Kulisse.
Auch in diesem Jahr erwartet Veranstalterin Kiki Schneider von der Hamburger Agentur Schneider Event GmbH wieder einen guten Zuspruch der Turniertage in Keitum: „Ich denke, dass der Beach Polo World Cup über Pfingsten Apppetit gemacht hat. Dort gab es Polosport zum Anfassen, die Action aus nächster Nähe zu beobachten. In Keitum kommt auf dem weitläufigen großen Polofeld die ganze Ästethik, Dynamik und das hohe Spieltempo noch besser zum Ausdruck. Wenn die Teams in voller Galoppade am Zuschauerbereich und am VIP-Zelt vorbeipreschen, dann ist das immer wieder ein Gänsehaut-Erlebnis – das bestätigen viele Besucher im Gespräch immer wieder.“ Hochkarätiges Teilnehmerfeld garantiert Top-Sport Immer wieder sehr interessant sind die unterschiedlichen Teamkonstellationen, mit denen die „Patrons“, die Team-Captains, antreten. Es gibt Mannschaften, die mit einem argentinischen Top-Profi (Handicap +6 oder +7) und drei europäischen Mitspielern angreifen. Andere setzen auf zwei Profis (+4 oder +5) und zwei Europäer. Die Ausnahme bildet das Team Lanson um Deutschlands besten Polospieler, den Hamburger Profi Thomas Winter, das ganz auf Einsatz eines südamerikanischen Profis verzichtet und der starken Konkurrenz mit einem rein deutschen Team die Stirn bieten will.
Als Favorit kann man sicherlich das Team GR.AN.DI.OS bezeichnen, das für ein Sylter Gastronomen-Quartett ins Rennen geht. Die Titelverteidiger um den Schweizer Captain Piero Dillier und Top-Profi Lucas Labat, der inzwischen Sylt neben Argentinien und der Schweiz als dritte Heimat angibt, ist wahrscheinlich für alle anderen die höchste Klippe auf dem Weg zum Turniersieg.
15.07.2009 - administrator
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